CMD - cranio-mandibuläre Dysfunktion

CMD ist die Abkürzung der zahnmedizinischen Bezeichnung cranio-mandibuläre Dysfunktion.
Diese beschreibt eine Störung des Zusammenwirkens der Zähne, Kaumuskeln und Kiefergelenke. Normalerweise funktionieren diese gemeinsam als „Kauorgan“. Bei CMD funktioniert dieses Zusammenspiel nicht mehr, daher der Begriff „Dysfunktion“.

 

Manchmal bewirkt eine klassische Knirscherschiene eine deutliche Besserung der Beschwerden. In Kombination mit einer manuellen Therapie können Muskulatur und Kiefergelenke entlastet werden, wenn die Ursache stressbedingtes Knirschen oder Pressen / Bruxismus ist.

Ich bin in unserer Praxis der Ansprechpartner für diese Problematik.  Dr. Heike Wickop - Karber.

Was ist CMD?

Quelle: proDente TV

Die Funktionsanalyse dient zur Optimierung des prothetischen Ergebnisses.

Die instrumentelle Funktionsanalyse ist eine Methode der zahnmedizinischen und kieferorthopädischen Befunderhebung, Behandlungsvorbereitung und Therapiekontrolle, bei der präzise Werte über die Lage Ihrer Kiefer im Schädel, über die Bewegung der Kiefergelenke und die Stellung Ihrer Zähne zueinander erhoben werden.

Dieses Verfahren hat sich bewährt. Denn nur präzise erfasste Daten ermöglichen eine analytisch exakte Bewertung der individuellen Mund- und Kiefersituation. Die Ergebnisse der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse sollen den angestrebten Behandlungserfolg optimieren.

Akute Beschwerden wie Kiefergelenksbeschwerden und Muskel- oder Gesichtsschmerzen können z. B. durch Fehlbelastungen der Zähne und der Muskulatur entstehen.
Hier hilft die Funktionsanalyse, die Ursachen dieser Beschwerden zu finden. Entsprechend der Untersuchungsergebnisse kann dann die notwendige Therapie eingeleitet werden. So kann in vielen Fällen mit Aufbisschienen Abhilfe geschaffen werden.

Die Anwendung der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse bewährt sich bei:

Restaurativen Maßnahmen

  • Zahnaufbauten, Kronen, Brücken, Prothesen

Erkrankungen der Kiefergelenke

  • Gelenkgeräusche (Reiben oder Knacken)

  • Schmerzen

  • Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten

Erkrankungen der Kaumuskulatur

  • Fehlbelastungen

  • zur Herstellung von Aufbissschienen

Dr.  Heike Wickop  - Karber